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Cremige Zitronenpasta mit Garnelen und Spinat


Es gibt diese Abende, an denen man einfach nur „irgendwas mit Pasta“ machen will. Kühlschrank auf, noch Spinat da und aus unerfindlichen Gründen zwei angebrochene Flaschen Schlagsahne, die weg müssen. Scampis sind eingefroren, die Zitrone hatte auch schon bessere Tage – das reicht aber für ein solides Abendessen. Also schnell ein Gruppenfoto der Zutaten gemacht, und später gemerkt, dass etwas fehlt. In diesem Fall: die Tomaten. Die kamen erst später dazu. Spätestens, als Raclettekäse und ein Stück Gorgonzola ihren Weg in die Pfanne fanden, war klar: Das hier wird kein leichtes Pastagericht und auch nichts Original-Mediterranes mehr. Aber ziemlich sicher eine sehr gute Nudelpfanne.



Zutaten (für 2–3 Personen)

  • 250–300 g Pasta (Spaghetti oder breite Nudeln)

  • ca. 300 g Garnelen (roh, geschält)

  • 1 Zwiebel

  • 2–3 Knoblauchzehen

  • 1 große Handvoll frischer Spinat

  • 1 Zitrone (Abrieb + Saft)

  • eine Handvoll Kirschtomaten

  • 100–150 ml Sahne

  • ein Schuss Weißwein (optional, aber gut)

  • etwas Raclettekäse

  • ein kleines Stück Gorgonzola

  • Olivenöl oder Butter

  • Salz, Pfeffer

  • frische Kräuter (z. B. Petersilie)


Zubereitung


Während das Nudelwasser vor sich hin kocht, beginnt alles in der Pfanne mit einer ziemlich klassischen Basis: fein gewürfelte Zwiebeln und gehackter Knoblauch werden in etwas Öl oder Butter sanft angeschwitzt, bis sie glasig sind und anfangen zu duften. Die Garnelen kommen dazu und bekommen nur kurz Hitze – gerade so lange, dass sie Farbe annehmen, aber saftig bleiben.


In diesem Moment lohnt sich der Griff zur Zitrone: etwas Abrieb direkt in die Pfanne bringt sofort Frische und hebt das Ganze geschmacklich an. Der Spinat folgt großzügig, fällt in sich zusammen und verbindet sich mit den Garnelen und der aromatischen Basis. Ein kleiner Schuss Weißwein sorgt für Tiefe, danach kommt die Sahne dazu, die alles zusammenführt und die Grundlage für die spätere Cremigkeit bildet.


Und dann, leicht verspätet, betreten die Tomaten die Bühne. Halbiert und einfach untergerührt bringen sie genau die Säure und Frische, die das Gericht braucht. Was jetzt noch fehlt, ist der entscheidende, leicht übermütige Schritt: Raclettekäse in Stücken und ein wenig Gorgonzola zur Sauce gegeben, langsam schmelzen lassen. Das Ergebnis ist eine erstaunlich runde, intensive Sauce, die irgendwo zwischen Zitronenfrische und cremiger Wucht balanciert.

Mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abstimmen. Falls die Sauce zu dick gerät, hilft ein Schluck vom Nudelwasser, um sie wieder geschmeidig zu machen - mehr Weißwein geht natürlich auch. Schließlich kommt die Pasta direkt aus dem Topf in die Pfanne, wird gründlich mit der Sauce vermengt und kann sofort serviert werden – am besten mit ein paar frischen Kräutern obendrauf.


 
 
 

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