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Kartoffelsuppe, Malte und ich

Wer ist eigentlich Malte? Keine Ahnung, aber er weiß offensichtlich, wie man Kartoffelsuppe kocht. Ich bin über sein Rezept gestolpert – klassisch, bodenständig, bis ich die Sahne gesehen habe.

Und da muss ich sagen: Danke, Maltes Oma.

Denn genau die macht den Unterschied.


Ich hab das Ganze natürlich ein bisschen verbogen:

  • Speck und Mettwürste erst ordentlich ausgelassen

  • dann erst das Gemüse rein → alles im Fett anrösten

  • am Ende: ein guter Löffel Senf

  • und: Liebstöckel (aka Maggi-Kraut)

Das Ergebnis? Nicht nur Suppe. Das ist ein Teller Heimat mit Ansage und bei uns ein neuer Küchenklassiker.


Zutaten (für 3–4 Personen)

  • 1 kg Kartoffeln

  • 2 Möhren

  • 1 Stange Lauch

  • 1 Stück Sellerie

  • 1 Zwiebel

  • 100–150 g Speck

  • 2–3 Mettwürste

  • 2-3 Wiener Würstchen

  • 1 l Gemüsebrühe

  • 100–200 ml Sahne

  • 1 TL Senf

  • Liebstöckel (frisch oder getrocknet)

  • Salz, Pfeffer, Muskat


Zubereitung

Speck und Mettwürste in einem großen Topf auslassen, bis alles schön brutzelt und Fett gezogen hat. Nicht rausnehmen. Das ist kein Diätgericht.

Zwiebel, Möhren, Lauch, Sellerie würfeln und direkt ins Fett geben. Anrösten. Nicht weichkochen – wirklich Röstaromen holen.


Kartoffeln dazu, kurz mitrösten, dann mit Brühe aufgießen. 20–25 Minuten köcheln lassen. Wer's mag: Teilweise pürieren – nicht komplett, bisschen Struktur muss bleiben.

Dann die Sahne rein.

Und plötzlich: rund, weich, tief.

Jetzt das Finish:

  • 1 Löffel Senf

  • Liebstöckel

  • Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Muskat

  • Wiener Würstchen in Scheiben rein

Fazit

Ich wollte einfach nur eine Kartoffelsuppe machen. Bekommen habe ich eine dieser Suppen, bei denen man nach dem ersten Löffel kurz innehält. Und irgendwo im Hintergrund steht Maltes Oma und sagt zufrieden: Hab ich dir doch gesagt.

 
 
 

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