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Rattengeiles Ratatouille

Es gibt nicht viele Gerichte, die ihren Ruhm einem Animationsfilm verdanken.

Ratatouille schon.

Vor dem Film war das einfach ein solides, südfranzösisches Gemüsegericht. Nach dem Film? Plötzlich weltweit bekannt – und irgendwie auch ein bisschen romantisch.

Denn da ist diese Szene: Ein griesgrämiger, schwer zu begeisternder Restaurantkritiker nimmt einen Bissen……und ist auf einmal wieder Kind.

Zack. Ganzes Leben kurz zurückgespult.

Und genau da versteht man, worum es bei diesem Gericht eigentlich geht.

Nicht um Perfektion. Sondern um Gefühl.


Zutaten (für 2–3 Portionen)

  • 1 Aubergine

  • 1–2 Zucchini

  • 2–3 Tomaten

  • 3 Paprika (rot, gelb, grün – die klassische „Ampel“)

  • 1 Zwiebel

  • 2 Knoblauchzehen


Für die Sauce:

  • 1 Dose Tomaten

  • 1–2 EL Tomatenmark

  • Olivenöl

  • Salz & Pfeffer

  • Thymian, Rosmarin oder Kräuter der Provence


Zubereitung

Paprika-Basis (der wichtigste Schritt): Die Paprika im Ofen oder direkt unter dem Grill rösten, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft. Dann kurz in eine Schüssel legen und abdecken – dadurch lässt sich die Haut später ganz einfach abziehen. Paprika häuten, entkernen und fein pürieren oder grob hacken. Das ist jetzt deine Sauce. Und die hat deutlich mehr Charakter als alles aus der Dose.


Dann Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen, Tomatenmark kurz mitrösten, dann die Tomaten dazugeben. Würzen, kurz köcheln lassen.


Jetzt kommt der Teil, der das Ganze von „Gemüsepfanne“ zu „Filmreif“ macht: Alles Gemüse in feine, gleichmäßige Scheiben schneiden.


Die Sauce in eine Auflaufform geben und das Gemüse eng geschichtet darauflegen. Kreisförmig, leicht überlappend – ein bisschen wie ein kleines Kunstprojekt.

Etwas Olivenöl drüber, würzen, ab in den Ofen bei 180 °C für etwa 40–50 Minuten.



Tipps

  • Dünn schneiden = gleichmäßige Garzeit + bessere Optik

  • Gute Tomaten machen hier wirklich den Unterschied

  • Geduld → das Gericht lebt davon



 
 
 

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