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Schwedische Rentier-Kackalis

Man geht zu IKEA, weil man „nur kurz“ ein Regal braucht. Zwei Stunden später schiebt man einen Wagen mit Kerzen, Pflanzen, drei unnötigen Boxen – und steht plötzlich mit einem Tablett Köttbullar da. Und irgendwo zwischen Gabel und Preiselbeeren denkt man sich: „Die waren früher irgendwie… besser, oder?“

Nicht die Bällchen. Die sind stabil. Aber die Sauce? Jedes Jahr ein bisschen dünner und weniger sahnig. Also macht man sie halt selbst. Und zwar so, wie sie eigentlich sein sollte.


Zutaten (für ca. 4 Portionen)

Für die Kackalis:

  • 500 g gemischtes Hack (Rind & Schwein)

  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt

  • 1 Ei

  • 3–4 EL Semmelbrösel

  • ca. 50 ml Milch

  • Salz, Pfeffer

  • 1 TL Piment


Für die Sauce (die richtige Version):

  • 1 EL Butter

  • 1 EL Mehl

  • 300 ml Rinderbrühe

  • 100 ml Sahne

  • 1 TL Senf

  • Salz, Pfeffer


Außerdem:

  • Preiselbeeren

  • Kartoffeln oder Püree, einige wollen partout Pommes dazu



Zubereitung

Semmelbrösel mit Milch einweichen. Dann mit Hack, Ei, Zwiebel und Gewürzen vermengen.

Kleine Bällchen formen – eher klein als groß. In einer Pfanne rundherum schön braun anbraten, dann kurz rausnehmen. Im gleichen Fett Butter schmelzen, Mehl dazu, kurz anschwitzen. Mit Brühe ablöschen, glatt rühren. Sahne und Senf dazu – und jetzt nicht sparen.

Das ist der Punkt, an dem die Sauce schon besser ist als im Möbelhaus.

Ein paar Minuten köcheln lassen, bis sie schön cremig wird. Bällchen wieder rein, kurz ziehen lassen.






 
 
 

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