Seltsamer Hype um grünen Spargel
- Dirk Herrmann
- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Ich weiß noch genau, wie ich früher über grünen Spargel gedacht habe: „Warum sollte ich den essen, wenn es weißen gibt?“ Dann kam irgendwann der Moment, in dem er da war und ich einfach auf den Grill geworfen habe. Ein bisschen Rauch, ein paar Röstaromen, außen leicht angeknuspert, innen noch knackig – und auf einmal verstehst du, warum alle so ein Theater darum machen. Der Hype ist immer noch seltsam. Aber der Spargel ist leider auch ziemlich gut.

Zutaten (für 2–3 Portionen)
500 g grüner Spargel
2 Knoblauchzehen
2–3 EL Olivenöl
Saft von ½ Zitrone
Salz & Pfeffer
Optional (sehr empfehlenswert):
frisch gehobelter Parmesan
Chili-Flocken
etwas Zitronenabrieb

Zubereitung
1. Vorbereitung
Spargel waschen und die holzigen Enden abbrechen. Schälen? Brauchst du hier nicht.
Dann mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen.
2. Ab auf den Grill
Den Spargel direkt auf den Grill legen, immer schön quer zum Rost (oder in eine Grillpfanne / -schale, falls du Angst hast, dass er abhaut).
Bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 6–10 Minuten grillen, dabei gelegentlich wenden.
Ziel: leichte Röstaromen und noch ein bisschen Biss. Kein Spargel-Matsch.
3. Knoblauch-Finish
Kurz vor Schluss den fein gehackten Knoblauch dazugeben (z. B. in etwas Öl gemischt oder einfach drüberstreuen).
Nicht zu früh – sonst wird er bitter.
4. Servieren
Vom Grill nehmen, mit Zitronensaft beträufeln und nach Geschmack noch Parmesan, Chili oder Zitronenabrieb drübergeben.

Tipps
Direkt auf dem Rost = mehr Röstaroma
Zu dünner Spargel? Lieber in einer Grillschale machen
Passt perfekt zu Fleisch, Fisch oder einfach nur mit Brot




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