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Tarta al limón

Zitronentarte ist ja schon für sich genommen ein ziemlich starkes Dessert. Frisch, sauer, cremig – alles gut. Aber dann kommt jemand auf die Idee, oben einfach noch eine dicke Schicht Baiser draufzusetzen. Nicht glatt gestrichen. Nicht geschniegelt. Sondern aufgespritzt, leicht angebräunt, irgendwo zwischen „künstlerisch“ und „ich hatte einfach Spaß dabei“.


Denn es gibt zwei Arten von Zitronentarte. Die eine ist elegant, französisch, ein bisschen zurückhaltend. Die andere sagt: „Ich bin cremig, süß, sauer – und ich mein das ernst.“


Um diese zweite Version geht es. Ein bisschen drüber? Ja. Aber genau richtig. Das hier ist kein „ich bring mal was mit“-Kuchen. Das ist ein „wer hat den denn gemacht?!“-Kuchen.



Zutaten

Für den Boden:

  • 200 g Mehl

  • 100 g Butter

  • 50 g Zucker

  • 1 Ei

  • 1 Prise Salz


Für die Zitronencreme (mit Milchmädchen):

  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (ca. 397 g)

  • 3 Eigelb

  • Saft von 3–4 Zitronen

  • Abrieb von 1–2 Zitronen

Genau diese Kombination (Kondensmilch + Ei + Zitrone) sorgt für die typische cremige, leicht feste Füllung.


Für das Baiser:

  • 3 Eiweiß

  • 120 g Zucker

  • 1 Prise Salz



Zubereitung

1. Boden backen

Teig wie gehabt herstellen, kaltstellen, ausrollen. Blindbacken bei 180 °C ca. 15 Minuten, bis er leicht goldbraun ist.


2. Zitronencreme

Kondensmilch, Eigelb, Zitronensaft und Abrieb einfach verrühren. Kein Wasserbad, kein Stress. Die Säure übernimmt hier quasi die Arbeit.

Die Masse auf den Boden gießen.



3. Backen

Bei 180 °C etwa 15–20 Minuten backen, bis die Füllung gerade fest wird (sie darf noch leicht wackeln). Danach komplett abkühlen lassen.


4. Baiser drauf

Eiweiß steif schlagen, Zucker langsam einrieseln lassen. Dann in Tupfen aufsetzen, nicht glatt streichen.



5. Abflämmen / grillen

Mit Brenner oder im Ofen goldbraun machen. Genau diese leicht ungleichmäßigen Spitzen = perfekt.



Fazit

Das hier ist keine klassische Tarte mehr. Das ist die „gefährlich gute“ Version: Cremig wie Cheesecake, frisch wie Zitronensorbet, oben süß und fluffig. Oder anders gesagt: Ein bisschen Frankreich, ein bisschen Amerika – und ziemlich genau das, von dem man ein zweites Stück nimmt 😄🍋







 
 
 

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