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Tuna Tataki mit Queller

Ein bisschen Meer, ein bisschen Japan, ein bisschen Glück.

Es gibt diese Momente, in denen man beim Kochen kurz innehält, weil alles plötzlich ziemlich richtig wirkt. Der Thunfisch liegt da, tiefrot und glänzend. Daneben dieser merkwürdige, knubbelige Queller – sieht aus wie Mini-Korallen, schmeckt wie ein Spaziergang am Wattenmeer. Und irgendwo dazwischen steht eine Tube Wasabi.

Tataki, ein Gericht, das eigentlich simpel ist – und trotzdem so wirkt, als hätte man sich gerade in irgendeine kleine Bar in Tokio verirrt, die nur fünf Plätze hat und kein Schild draußen.



Zutaten (für 2 Personen)

  • 2 dicke Stücke Thunfisch (Sushi-Qualität!)

  • 3–4 Frühlingszwiebeln

  • 1 kleines Stück Rettich (oder Daikon)

  • 1 Bund Queller (ca. 150–200 g)

  • 2–3 EL Sesam (hell + schwarz gemischt)

  • 1 TL Wasabi (oder nach Mut)


Für die Marinade / Sauce:

  • 3 EL Sojasauce

  • 1–2 EL Reisessig oder Limettensaft

  • 1 TL Honig oder Zucker

  • 1 TL Sesamöl



Zubereitung


Thunfisch vorbereiten

Den Fisch kurz mit etwas Sojasauce und ein bisschen Wasabi einreiben.



Dann in der Sesammischung wälzen – ruhig großzügig. Der Sesam ist später die Kruste. Und die ist wichtig.


Scharf anbraten

Pfanne richtig heiß werden lassen. Ein bisschen Öl rein.

Den Thunfisch rundherum jeweils nur 30–60 Sekunden anbraten.Außen Kruste, innen noch roh.

👉 Wenn er komplett durch ist, warst du zu motiviert.

Danach kurz ruhen lassen.


Queller gründlich waschen (Sand!).

Dann entweder:

  • kurz blanchieren (30 Sekunden), oder

  • direkt in der Pfanne mit etwas Öl anschwenken

👉 Wichtig: nicht salzen. Das bringt er selbst mit.



Sojasauce, Essig/Limette, Honig und Sesamöl verrühren.

Optional: ein Hauch Wasabi rein – wenn du es spannend magst.


Rettich fein hobeln (fast durchsichtig), als Bett auf den Teller. Thunfisch in Scheiben schneiden. Queller daneben, Frühlingszwiebeln drüber. Mit Sauce beträufeln.


Fazit

Tuna Tataki ist eines dieser Gerichte, die wenig Aufwand machen, aber maximal Eindruck.

Ein bisschen Mut beim Anbraten, gute Zutaten – und fertig ist etwas, das nach Restaurant aussieht, aber nach Zuhause schmeckt.

Oder anders gesagt: Roh, heiß, salzig – und ziemlich perfekt.

 
 
 

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